Montag, 31. Januar 2011

Tomatenplanung 2011

Ein Kraftakt ist vollbracht: Die Paradeiserplanung für dieses Jahr ist fertig.

Links oben "Caspian Pink", rechts oben "Greenwich",
links unten "Valencia", rechts unten "Noire de Russe"

Jedes Jahr vermehren sich die Paradeisersorten in meiner Samenschublade geradezu auf magische Weise. Liebe Menschen schicken und schenken mir Samen oder bringen mir Paradeisersorten mit, die in den Gärten ihrer Verwandtschaft gedeihen, manchmal kann ich mich selber nicht zurückhalten und kaufe mir die eine oder andere Sorte oder ertausche sie über Blogbekanntschaften, Foren und Samentauschpakete. Auf diese Weise wird die Auswahl von Jahr zu Jahr schwieriger. Ich will ja meine Lieblingssorten wieder anbauen, trotzdem neue Sorten erkunden und von allem etwas: rote, orange, gelbe, grüne, braune, weiße, gestreifte, innen marmorierte, süße, säuerliche, milde, weiche, feste, große, kleine und winzige Paradeiser. Ja, ja, als Liebhaberin von Paradeisern hat frau ein schweres Leben.

2011 werde ich folgende Sorten anbauen:

Fleischtomaten:
Caspian Pink
Dunkelviolette Indische Fleischtomate
German Gold
Giant Green Zebra
Greenwich
Mariannas Peace
Noire de Russe
Togo Trefle
Valencia
Vogts Bulgarische Fleischtomate

Stabtomaten:
Die kleinen Mohren
Gelbe von Thun
Green Zebra
Mallorquinische Hängetomate (tomaquet de penjar)
Moneymaker
Moskovskij Delikates
Polnische von Rosa
Ranktomate von Carnica
Roma
San Marzano
Schimmeig Creg
Striped Roman
Striped Turkish
Tangella
Zahnradtomate

Cocktailtomaten:
Bianca (auch Bianca Cherry)
Black Cherry
Goldita
Isis Candy
Johannisbeertomate gelb
Johannisbeertomate rot
Sun Drop

Ampeltomaten:
Ampeltomate rosa
Green Sausage
Himbeerrose
Minibel
Pendulina
Tumbling Tom Red

"Tangella", ein absoluter Massenträger und sehr robust

Mit der Aussaat lasse ich mir aber wie immer bis zur ersten Märzwoche Zeit.
Über die Tomatenaussaat habe ich schon vor zwei Jahren aufgrund häufiger Nachfragen einen Artikel geschrieben:
Tomatenaussaat - einige Tipps

Habt ihr schon eure Sorten für dieses Jahr ausgewählt?
Ich bin natürlich neugierig, welche Paradeisersorten in den Gärten meiner LeserInnen wachsen!

Freitag, 28. Januar 2011

Rückblick: Hochbeetsaison 2010

Im Herbst 2009 haben wir aus unseren alten Zaunbrettern ein großes Hochbeet in einem bisher recht ungeliebten Teil des Grundstücks gebaut. Über den Hochbeetbau und die Umgestaltung habe ich im September 2009 einen eigenen Beitrag geschrieben.

Im Frühling 2010 verwerteten wir die letzten Reste des alten Zauns, um auch noch ein kleines Hochbeet auf der linken Seite des Wegs zu bauen.

Befüllt wurde es wie das lange Hochbeet: Unten grober Strauch- und Baumschnitt, dann Häckselmaterial, obenauf dann "gebrauchte" Erde aus den Tomatentöpfen des letzten Jahres.

Die alte Forsythienhecke, die auf dem unteren Bild so schön blüht, haben wir nach der Blüte heruntergeschnitten auf 20 cm, sie soll nun ganz schmal und recht niedrig gehalten werden, damit das Hochbeet viel Licht bekommt.

April 2010: Die ersten Saaten sind ausgebracht: Radieschen als Markiersaat, Pastinaken in zwei Reihen, unter den Plastikflaschen - den "Null-Euro-Gewächshäusern" - befinden sich Mangoldsamen.

Anfang Juli 2010: Die Forsythien beim Zaun sind längst herunter geschnitten und treiben schon wieder etwas aus. So hat das Hochbeet viel Licht. Mangold und Pastinaken gedeihen gut. Die Radieschen sind schon längst verspeist. Jetzt dominieren die Zucchini und Kürbisse das Geschehen.

Hinter den Kompostern wurde eine Schilfmatte angebracht. Am Gehsteig vorbeispazierende Passanten würden sonst garantiert die Nase rümpfen... Zudem hat sich die Schilfmatte als ideale Rankhilfe für die Zucchini und Kürbisse herausgestellt, das hatte ich gar nicht bedacht.

Ganz hinten, nach den Kompostern, wohnt seit einigen Jahren der Bärlauch, den wir 2006 hier angesiedelt haben. Ab Mai stellte ich einen großen Topf mitten in die Bärlauchsiedlung, in dem ich versuchsweise zwei Tomaten zog, um zu sehen, ob die Lichtverhältnisse hier ausreichend sein würden. Auch die Paradeiser leitete ich mit einer Schnur an die Schilfmatte, wo sie dann weiterranken konnten.

Noire de Russe, August 2010

Dreht man sich um und blickt in die Gegenrichtung, ist ganz rechts hinten noch das kleine Hochbeet zu sehen, das wir im Frühling aus den Resten des Materials gebaut haben. Darin wuchsen im ersten Jahr zwei Zucchinipflanzen.

August 2010: Alles gedeiht recht gut in den neuen Hochbeeten.

Ein Hokkaido darf zwischen Hochbeet und Forsythien den Boden in Beschlag nehmen und hat erste Früchte angesetzt.

Der Mangold fühlt sich recht wohl und konnte schon mehrmals beerntet werden. Bis zur Pastinakenernte wird noch einige Zeit vergehen.

Die Rondinis haben die Schilfmatte fest im Griff.

Sie bilden überraschend viele kleine Kürbisse aus. Wenn man sie im jungen Stadium erntet, kann man sie recht gut halbieren und füllen.

Im kleinen Hochbeet fühlten sich die Zucchini auch recht wohl.

Im Großen und Ganzen eine echt gelungene Ausdehnung der Gemüseanbaufläche. Ich hätte nicht gedacht, dass auf dieser Seite des Hauses so viel Licht ist. Sogar die Tomaten im Versuchstopf haben sich prächtig entwickelt und bis zum Frost getragen.

In diesem Jahr werde ich noch einige Rankgitter für Bohnen an die Hochbeete bauen. Ob die Forsythienhecke bleiben darf oder ganz weg kommt, ist noch nicht entschieden. Jetzt, wo ich weiß, dass sich der Platz auch für Gemüse gut nutzen lässt, sind ihre Chancen nicht allzu hoch.

Freitag, 21. Januar 2011

Tomatensorten: Early Yellow Striped

Die Early Yellow Striped habe ich im Abstand von einigen Jahren immer wieder einmal angebaut. Die Samen habe ich ursprünglich von Manfred Hahm-Hartmann, der sie unter der Bezeichnung Early Yellow Stripe führt. Im Sortenbuch von Bohl und auch im Tomatenatlas läuft sie unter dem Namen Early Yellow Striped, daran werde ich mich halten.

Die Early Yellow Striped ist eine Stabtomate mit einem Durchmesser von ca. 3 - 4 cm. In den Jahren, in denen ich sie angebaut habe, gehörte sie zu den frühesten reifen Tomaten. 2006 konnte ich schon Ende Juni die schönen Früchte dieser Sorte genießen.

Die ausgeprägte Streifung verliert sich, je mehr die Tomate ihre eigentliche Farbe - Himbeerrosa mit gelben Streifen - mit annimmt.

Bei anderen gestreiften Tomaten, z.B. Green Zebra oder Striped Turkish, konnte ich das nicht in dieser Form beobachten.

Geschmacklich würde ich die Early Yellow Striped als mild, ein wenig süß und sehr saftig bezeichnen. Ihr Nachteil liegt eindeutig in der Empfindlichkeit gegenüber Regen. Die Pflanzen im Freiland trugen weniger als die geschützter stehenden in den Töpfen. Im Freiland sind fast alle Früchte aufgeplatzt.

Wer nach einer frühen Tomatensorte sucht und einen etwas geschützten Platz, z.B. an einer Südwand mit Dachüberstand, bieten kann, wird mit der Early Yellow Striped möglicherweise fündig. Auch von der Höhe her, die Pflanzen erreichen ca. 1,5 - 1,8 m, eignet sich diese Sorte gut für den Anbau in Töpfen. - Einfach ausprobieren!

Montag, 17. Januar 2011

Endlich wieder Erde unter den Nägeln: Chili- und Salataussaat

Während der Winter Pause macht und als Vertretung für ein paar Tage den Frühling vorbei geschickt hat, habe ich mich an die ersten Aussaaten des Jahres gemacht.

"Milder Aufrechter von Irina" im Schaugarten der Arche Noah in Schiltern

Wie immer startet mein Gemüsegartenjahr mit der Aussaat der Paprikas und Chilis, die sich ja sehr langsam entwickeln und daher früh gesät werden sollten.
Am 15. Jänner kamen von folgenden Sorten jeweils einige Körner in die Erde:

Aj Cristal - Schärfe 6
Anaheim - Schärfe 2
Baby Bell - Schärfe 1
Baskent - Schärfe 7
Bhut Jolokia - Schärfe 10++ (Stefan, danke für die letztjährigen Samen, letztes Jahr hat meine Pflanze erst zu spät angesetzt und ich hab sie nicht über den Winter gebracht, ich hoffe, dieses Jahr klappt's mit der schärfsten Chili der Welt!)
Bolivian Rainbow - Schärfe 6
De Cayenne - Schärfe 8
Cubanelle - Schärfe 0
Elefantenrüssel gelb - Schärfe 7
Habanero bolivia - Schärfe 10
Habanero rot/gelb - Schärfe 10
Madame Jeanette - Schärfe - Schärfe 10
Neusiedler Ideal - Schärfe 0
Pepper - milde Schärfe (Danke, Al!)
Pinocchio's Nose - Schärfe 4 (Danke, Al, ich bin schon neugierig, wie scharf sie bei mir werden!)
Purple Beauty - Schärfe 0
Pußtagold - Schärfe 0
Thai Chili orange - Schärfe sehr scharf
Yolo Wonder - Schärfe 0
Zimbabwe Birds Eye - Schärfe 9

Zur Keimung stehen die Aussaattöpfchen jetzt wie jedes Jahr im Wohnzimmer auf der Heizung - dank der alten, breiten Heizkörpermonster haben sie es kuschelig warm, was für die Keimung von Chilis recht wichtig ist.

Einige der Sorten baue ich zum ersten Mal an und bin daher extrem neugierig!
Jetzt müssen sie aber erst einmal keimen, dann wollen sie gehätschelt werden, ab Mai ausgepflanzt - bis die ersten Chilis des Jahres verkostet werden können und ich unsere Besucher mit neuen scharfen Aromen beglücken kann, gehen noch viele Monate ins Land.

Wie immer in gärtnerischen Dingen heißt es daher: Frau übe sich in Geduld.
Eine Herausforderung!

Tags darauf, am 16. Jänner, habe ich die ersten Salate ausgesät. Diese Mal bin ich streng zu den Keimlingen, zumindest habe ich mir das ganz festvorgenommen. Gesät habe ich in diese Saatschalen, in denen man Salatjungpflanzen kaufen kann (Ja, ja, nur nix wegwerfen, das sich wieder verwenden lässt...), mit kleinen, aber tiefen Abteilungen. Mehrere Samen wurden in jede Vertiefung gesät. Die schwachen Pflänzchen will ich auszupfen und nur jeweils eine Pflanze pro Abteilung übrig lassen, das sich dann gut entwickeln kann.
Theoretisch.
Denn erstens bin ich meistens zu weichherzig und schaffe es nicht, die Schwachen auszusondern, und zweitens gelingt mir die Aussaat von Salat nicht immer, daher überlasse ich es oft der Natur, welche Salate uns in der laufenden Gartensaison beschert werden.

Gesät habe ich folgende Sorten:
Pflücksalat "Amerikanischer Brauner"
Pflücksalat "Australischder Gelber"
Pflücksalat "Cocarde"
Kochsalat "Forellenschluss"
Spargelsalat "Chinesische Keule"

Salat braucht zur Keimung nicht annähernd so viel Wärme wie Chilis, daher stehen die Aussaatschalen in einem kühleren Raum, bis sich die ersten Keimlinge zeigen, dann benötigen sie Licht und werden umgesiedelt.

Und, habt ihr auch schon schmutzige Fingernägel?

Donnerstag, 13. Januar 2011

Wo die Wurzen wohnen - Teil II

Multi-Kulti-Siedlung "Blühender Weg"

Dieser Weg hat eine Geschichte, die ich schon einmal hier (In diesem Post sind auch Bilder von vor einigen Jahren, da hat sich mittlerweile einiges rundherum verändert!) beschrieben habe: Er war grau, nur Mauer links, Beton rechts und Waschbeton am Boden. Warum er "Blühender Weg" heißt, sieht man im alten Post ziemlich gut.

Die Mauer aus Schieferplatten, die den Weg auf der einen Seite begleitet, ist zu einer richtigen Wurzenstadt geworden.

In den Ritzen und Spalten dazwischen haben sich mittlerweile kleine Wurzenfamilien etabliert.

Die Bewohner unterscheiden sich durch Hautfarbe...

... Körperbehaarung

...und vertragen sich bestens mit ihren neu eingebürgerten Nachbarn in den darüber liegenden Stockwerken.

Eine vorbildliche Multi-Kulti-Siedlung...

...in der jeder Bewohner auch genügend Freiraum hat zur Entfaltung.

Die begüterten Wurzen und Sedumarten leisten sich Nobelbehausungen.

Extra zugeschnittene und an der Wand befestigte Tontöpfe und verschiedenen Formen bieten jeglichen Komfort.

Oberhalb des Weges wachsen schwarze Johannisbeeren, Rote Melde und weißbunter Spindelstrauch.

Zu Füßen der Wurzenwand leben Thymian, Mauerpfeffer und Sternmoos zwischen den Wegplatten.

Zwischen den Spalten der Töpfe und Platten finden nicht nur wunderschöne und anspruchslose Pflanzen ein Zuhause.

Auch so manches Getier fühlt sich hier besonders wohl.

Na, gesehen?
Nicht?
Nun denn: Hier ein prächtiges Exemplar der tierischen Bewohnerschaft.


Demnächst zeige ich euch ein antikes Wurzenhochhaus.

Hier geht's zu den bisherigen Berichten aus dieser Reihe:
Wo die Wurzen wohnen - Teil I: Sanddornsiedlung

Montag, 10. Januar 2011

Tomatensorten: Berner Rosen

Gerhard Bohl reiht die Berner Rosen unter die Stabtomaten. Ich habe aber auch schon gelesen, dass sie zu den Fleischtomaten zählen. Wie auch immer: Es handelt sich um eine köstliche Sorte!

Berner Rosen mit einem ersten Anflug von Farbe

Die runden, schwach gerippten Früchte sind unterschiedlich groß - bis zu acht cm im Durchmesser - und sind im reifen Zustand dunkelrosa.

Die Samen hat mir Barbara vor ein paar Jahren zukommen lassen. Es handelt sich um eine alte Schweizer Gartensorte.

Die Pflanzen werden ca. 2 m hoch und sind durchschnittlich anfällig für die Braunfäule. Ich habe sie zwei Jahre angebaut, jeweils im Freiland und geschützt an der Hauswand im Topf. 2009 wurden die Freilandpflanzen kurioserweise früher befallen als im eigentlich schlechten Tomatenjahr 2010. In diesem verregneten, durchschnittlich eher kühlen Tomatenjahr waren die Berner Rosen eine der letzten halbwegs gesunden Pflanzen im Freiland.
Zwischen den Pflanzen im Topf und im Freiland konnte ich in beiden Jahren keinen nennenswerten Unterschied feststellen: Alle trugen recht gut und die Braunfäule kam ziemlich zeitgleich über sie.

Der einzige Nachteil scheint mir die eher späte Reife zu sein. Ich musste mich sehr lang gedulden, um die köstlichen Berner Rosen verspeisen zu können. Man kann also auch Pech mit dieser Sorte haben, wenn einmal das Wetter so gar nicht mitspielen will.

Der Geschmack aber macht das lange Warten mehr als wett: Die Berner Rosen sind sehr aromatisch, leicht süß, sehr saftig, mit einem weichen Fruchtfleisch unter einer zarten Schale.

Neben dem "Einfach so-Essen" eignen sich die Berner Rosen hervorragend für Tomatensoßen und Tomatensuppen.

Ich bin begeistert von dieser Schweizer Sorte! - Danke, Barbara!

Montag, 3. Januar 2011

Wo die Wurzen wohnen - Teil I

In der Reihe "Wo die Wurzen wohnen" möchte ich euch ein paar meiner Wurzenunterkünfte zeigen. Schon im ersten Gartenjahr habe ich angefangen, diese genügsamen Pflanzen in allen möglichen Ecken des Gartens unterzubringen. Angemerkt sei noch: Wo die Wurzen wohnen, haust auch meistens Sedum. Also trenne ich hier nicht zwischen diesen beiden Arten, die bei mir häufig in Wohngemeinschaften zusammen leben.

Sanddornsiedlung


Zu Füßen zweier Sanddornsträucher, die wir zu Bäumen erzogen haben, sah es recht trist aus: In dem steinharten, staubtrockenen Boden wollte nichts so recht wachsen. Die Ecke liegt direkt neben dem rund um's Haus verlaufenden Gehweg, der grau und unansehnlich aus alten Waschbetonplatten besteht. Hinter dem Sanddorn befindet sich der Zaun zur Straße hin, der - wie könnte es anders sein - auf einem grauen, alten Betonsockel ruht. Ein hölzernes Zaunelement links von den Sanddornbäumen trennt den Vorgarten vom uneinsehbaren Gartenteil ab. Alles in allem: eine unschöne, schwierige Ecke - wer will hier schon wohnen?

Vor ein paar Jahren hat's mir dann gereicht: Hab' den Boden unter dem Sanddorn dick mit Rindenmulch zugedeckt und einige Flohmarktfunde mit Hauswurzen bestückt. Eine alte Weinkiste und eine Baumwurzel lagen auch noch ungenutzt herum. Daraus ist eine kunterbunte Wurzensiedlung entstanden.

Im Oktober 2010 sah es in der grauen Ecke schon recht fröhlich aus:

Anfang April, nach dem Entfernen des Sanddornlaubs von den Wurzengefäßen war alles noch recht zivilisiert:

Strahlen der Aprilsonne treffen auf die frisch erwachten Wurzen

Mich verblüfft jedes Jahr auf's Neue die ungeheure Vitalität, die Hauswurzen und Sedum in sich tragen.

Anfang April - alle brav in ihren zugewiesenen Zimmern:

Anfang Oktober: Ein Bewohner hat die ganze Wohnung in Beschlag genommen.

Einige der Wurzen mussten vor dem Ausbreitungsdrang des Mitbewohners flüchten und wurden in andere Häuser umgesiedelt.

Zufrieden bin ich mit der Ecke noch nicht. Die Wohngemeinschaft ist noch nicht komplett: Es ist noch viel Platz für weitere Pflanzgefäße und auch an dem begrenzenden Zaunelement links lassen sich noch dekorative Wurzengefäße befestigen.

Aber wenn man jetzt den Weg entlang geht und einen Blick nach rechts wirft, ist wenigstens schon etwas Leben in der Sanddornsiedlung.

Weiter geht's demnächst mit einem Blick in eine großen Multi-Kulti-Wurzensiedlung.